OPEN COURT - FC Bayern Basketball Podcast

OPEN COURT - FC Bayern Basketball Podcast

Der FC Bayern Basketball Podcast

Transkript

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00:00:00: Ihr Lieben, herzlich willkommen, eine neue Folge OpenCourt, unser Podcast des FC Bayern Basketball.

00:00:04: Schön, dass ihr wieder zuhört oder auch zuschaut.

00:00:06: Freue mich sehr auf eine besondere Folge mit einem ganz besonderen Spieler,

00:00:10: denn er ist erst wenige Tage beim FC Bayern Basketball gewechselt aus Istanbul.

00:00:15: Nationalspieler Justus Hollards ist da und soll den Bayern in den nächsten Jahren helfen.

00:00:21: Wir freuen uns, dass er überhaupt da ist und wollen ihn euch auch ein bisschen vorstellen.

00:00:24: Eine Menge weiß man natürlich auch schon über Justus, aber er ist natürlich insofern wieder auf der Landkarte,

00:00:30: was den deutschen Basketball angeht, weil er eben die letzten Jahre im Ausland verbracht hat

00:00:35: und um so schöner ihn wieder in der BBL und auch zurück in der EuroLeague zu sehen.

00:00:39: Und heute in diesem Podcast, hallo Justus.

00:00:41: Servus.

00:00:42: Wenige Tage erst in München, wie geht's dir?

00:00:44: Mir geht's gut, ich bin müde, was glaube ich auch zu erwarten ist.

00:00:49: Aber ich fühle mich schon relativ gut angekommen.

00:00:52: Gleich können die Jungs alle.

00:00:55: Ich starte habe ich schon ein bisschen gesehen, deswegen im Großen und Ganzen geht's mir gut.

00:00:59: Hattest du eine Verbindung irgendwie zu München in deiner Zeit in Hamburg oder hast du in Deutschland groß geworden bist?

00:01:05: Nein, gar nicht.

00:01:06: Also das einzige, was ich weiß, dass viele sagen, dass München eine schönere Stadt ist als Hamburg.

00:01:11: Das sagst du aber mit den Hamburgern.

00:01:13: Richtig.

00:01:14: Deswegen, ich lass dich davon überzeugen.

00:01:17: Was hatte dich überzeugt, zu den Bayern zu wechseln?

00:01:20: Viele Faktoren.

00:01:23: Also diese Perspektive natürlich des Vereins erstmal.

00:01:25: Ich glaube die letzten Jahre hat man gesehen, wie sehr sich der Verein entwickelt hat und was für Potenzial noch in ihm steckt.

00:01:30: Auf der anderen Seite natürlich auch Gordy.

00:01:33: Er ist ein super Trainer, der mir vertraut.

00:01:37: Der Sachen, die man sieht, die vielleicht nicht viele sehen, den ich kenne von einer Zeit und dann natürlich auch viele Jungs, mit denen ich schon zusammengespielt habe.

00:01:46: Ich glaube so die Kombination aus allem hilft mir sehr gut.

00:01:50: Klar, ich bin wieder näher bei der Familie.

00:01:53: Ich bin in Deutschland.

00:01:54: Ich kenne die deutsche Kultur.

00:01:56: Das tut natürlich auch gut.

00:01:57: Und dadurch gab es viele Punkte, die dafür gesprochen haben, dass ich zu Bayern gehe.

00:02:01: Bevor wir in deine basketballerische Geschichte und auch in deine Jugend ein bisschen eintauchen gleich, um dich auch ein bisschen kennenzulernen,

00:02:06: du sagst gerade, Gordy sieht Dinge in mir, die nicht viele sehen.

00:02:10: Was sieht er denn?

00:02:11: Vor zwei Jahren hat er gesagt, dass das ein Nutzerspiel, das ich ein kommender Euroleague-Spieler sein werde.

00:02:19: Da war einer der wenigen, der das gesagt hat.

00:02:23: Dann bin ich in dem Sommer zu FS gewechselt.

00:02:27: Und das Vertrauen, was er mir schenkt, zum Beispiel auch gestern im Spiel.

00:02:31: Ich habe einmal mit einem Team trainiert, durch die letzten 14 Minuten am Stück spielen.

00:02:35: In den scheinen Situationen, so dass es sind Sachen, die man nicht oft sieht, glaube ich.

00:02:40: Und deswegen bin ich einfach dankbar, dass ich jetzt hier bin.

00:02:44: Beeindruckend, was du gestern geleistet hast.

00:02:46: Wir haben Montag, während wir diesen Podcast ja aufzeichnen.

00:02:48: Unsere Zuhörer hören das natürlich dann erst ab Mittwoch.

00:02:52: Also das Bamberg-Spiel ist ein paar Tage her für euch.

00:02:54: Aber ihr werdet es wahrscheinlich genauso verfolgt haben, wie wir alle.

00:02:57: Knapper Sieg gegen Bamberg.

00:02:59: Und ich hatte so ein bisschen den Eindruck in der ersten Halbzeit.

00:03:01: Du warst auch bei dir, du hast dann auch in der ersten Halbzeit relativ früh schon gespielt,

00:03:05: bis von der Bank gekommen.

00:03:06: Es war so ein bisschen abtasten.

00:03:08: Und dann aber in der zweiten Halbzeit ist der Knoten geplatzt.

00:03:10: Erst zwei Freilöfe, dann ein toller Zug zum Korken, mit einem spektakulären Dunking.

00:03:14: Dann ein Dreier.

00:03:15: Auf einmal lief die Hollardsmaschine, oder?

00:03:18: Ja, ich glaube, ich musste ein bisschen ein Rost ablegen.

00:03:21: Ich meine, ich habe ja dieses Jahr nicht viel gespielt, bzw. gar nicht gespielt.

00:03:26: Die erste Halbzeit war nicht gut, so das weiß ich auch.

00:03:30: Aber wie du schon meintest, so ein bisschen antasten, schauen, was geht, die die Fins lesen.

00:03:36: Und dann in der zweiten Halbzeit habe ich einfach gesagt, hey, mach doch einfach,

00:03:39: so du kannst Barciers spielen, mach doch einfach mal.

00:03:42: Und ja, hat ganz gut geklappt.

00:03:44: Natürlich glücklich, dass wir zum Schluss noch gewonnen haben, das Spiel gedreht haben.

00:03:48: Und da, ich würde sagen, war es ein sehr guter Einstand.

00:03:51: Als du auf dem Court warst, wurde das Spiel gedreht.

00:03:53: Das muss man ganz deutlich sagen, das ist das eine.

00:03:55: Und ich fand es auch von, es war so ein typisches Gordon-Hurbert-Ding irgendwie,

00:03:58: dass ich dachte, wow, Alistin, echt viel spielen nach einem Training mit der Mannschaft.

00:04:02: Hat dich das selber überrascht?

00:04:04: Ja, also klar.

00:04:06: Also ich hätte jetzt nicht gedacht, oder hätte mir immer vor dem Spiel gesagt,

00:04:09: dass ich in der Crunchtime spiel, sondern hätte ich gesagt, okay,

00:04:12: dann wahrscheinlich nur, weil nichts sich vielleicht ausgefordert hat oder sowas.

00:04:15: Deswegen habe ich damit nicht wirklich gerechnet.

00:04:17: Ich habe schon damit gerechnet, aber mit mir wurde auch kommuniziert, dass ich spielen werde.

00:04:21: Aber letztendlich glaube ich, wie lange ich gespielt habe, so viel zu spielen,

00:04:26: das war dann doch schon etwas überraschend.

00:04:28: Und es hat viel Spaß gemacht, dich zu sehen.

00:04:30: Und vor allem, was ich ganz beeindruckend fand,

00:04:32: du hast relativ schnell auch die Führung dann auf dem Feld übernommen.

00:04:35: Etwas, was du in deiner Jugend schon immer gemacht hast, was du in Hamburg gemacht hast.

00:04:39: Du bist ein Führungsspieler, ich fand es interessant.

00:04:42: Du hast dann die Mannschaft auch zusammengeholt, in einer kurzen Spielpause mit denen geredet.

00:04:47: Das heißt, du bist sehr schnell integriert offensichtlich in dieses Team.

00:04:51: Liegt aber auch daran, dass du natürlich viele kennst, klar.

00:04:53: Ja, 100 Prozent.

00:04:55: Ich glaube, das sind auch Sachen, die Gordy erwartet von einem Pointcard.

00:04:59: Sachen, die ich gerne umsetze, Meinungen von meinen Mitspielern holen will.

00:05:04: Wer vielleicht was sieht, was ich nicht sehe.

00:05:07: Wer es gerade führt, wo er bald hin soll.

00:05:10: Dafür bin ich da, dafür bin ich offen.

00:05:13: Und er würde auch sagen, dass es so ein bisschen mein Stil auf dem Spielfeld beschreibt.

00:05:18: Ich habe in der Zeitung, ich glaube, in der Süddeutschen gab es noch mal Artikel über dich.

00:05:21: Ich habe gelesen, er ist der Motor, Gehirn und Organisator.

00:05:26: Stimmst du zu?

00:05:28: Ja, also kann man so sagen, in den letzten Jahren auf jeden Fall.

00:05:32: In Istanbul vielleicht nicht so sehr, weil einfach fünf Jungs da waren, die socken konnten.

00:05:40: Und da war es dann immer schon ein bisschen schwieriger.

00:05:42: Und es war auch anderer Bars, über den wir gespielt haben, mit dem ich mich wohlfühle, sage ich mal.

00:05:47: Aber in der Zeit in Hamburg, bei der Anazio, würde ich schon sagen, dass ich so der Organisator bin.

00:05:53: Ein sehr schlauer Spieler bin, der viele Sachen sieht.

00:05:56: Manchmal auch zu kompliziert spielt.

00:05:59: Aber wenn ich da einen guten Mix finde, glaube ich, kann ich auch dem Team helfen.

00:06:02: Wie spielt man zu kompliziert?

00:06:04: Wenn man probiert, erschwierere Pässe zu spielen, als manchmal den einfachen.

00:06:09: Wenn man steht der Trainer, dann sagt, spielt doch den einfachen Pass.

00:06:12: Ja, weil wahrscheinlich der schwierige Pass in den Turnover endet.

00:06:14: Du hast gerade in die Istanbul-Zeit angesprochen.

00:06:17: Ich glaube für dich eine ganz schwere Zeit.

00:06:19: Eineinhalb Jahre bist du da gewesen, wolltest eigentlich nach deiner Spanien-Zeit, nach Ljubljana wechseln.

00:06:25: Hast du aber dann gar nicht gespielt, ging dann als Laie weiter zu FS Istanbul.

00:06:30: Du hast schon einige Spiele, vor allem in der Euroleague, auch gemacht.

00:06:35: Und trotzdem war es für dich eine schwere Zeit. Inwiefern?

00:06:39: Es war eine schwierige Zeit, weil es das erste Mal war, dass ich vielleicht nicht so viel gespielt habe.

00:06:47: Das lag auch einfach daran, dass wir ein Team hatten, das voller guter Spieler war, voller guter erfahrener Jolik-Spieler.

00:06:56: Auf der anderen Seite würde ich sagen, dass es eine schwierige Zeit war.

00:06:59: Ich glaube, es war eine sehr leere Zeit, vor allem, abseits des Feldes, im mentalen Bereich, mit Rückschlägen umzugehen.

00:07:07: Klar, basketballerisch habe ich mich auch weiterentwickelt, weil ich jeden Tag mit einem Shane Lark, Will Kliber und Ulrich Bobar trainiert habe.

00:07:15: Aber vor allem glaube ich im Kopf, dass ich mich sehr, sehr weiterentwickelt habe, dass ich erwachsener geworden bin.

00:07:21: Und ja, würde ich zurückdenken und zurückblicken und hätte ich nochmal diese Entscheidung vor mir.

00:07:27: Würde ich mich immer wieder so entscheiden.

00:07:28: Weil du ebviel lernst.

00:07:29: Genau, ich lerne viel. Das sieht man vielleicht außerhalb nicht so, weil man denkt, okay, wenn er nicht auf dem Feld ist, lernt er nicht so viel.

00:07:36: Stimme ich auch zu. Auf dem Feld habe ich nicht diese Erfahrungen gesammelt, denke ich, die ich mir vorgestellt habe.

00:07:43: Aber abseits des Feldes ist einfach die Sachen aufzunehmen, wie Jungs essen, welche Routinen sie haben, wie sie trainieren, welche Skills sie trainieren.

00:07:52: Da konnte ich sehr, sehr viel lernen, sehr viel abgucken.

00:07:55: Und deswegen blicke ich einfach nur mit Freude auf die Zeit zurück.

00:08:02: Du bist 23 Jahre alt, das heißt du bist ja auch ein super junger Spieler. Würdest du auch sagen, obwohl du viel schon erreicht hast,

00:08:07: bronst du im Medaille mit der nationalen Mannschaft bei der Europameisterschaft, Weltmeister geworden, Teil dieses Wunders gewesen.

00:08:14: Und bist du trotzdem jemand, der sagt so, ich brauche auch so eine Zeit, um mich spielerisch weiterzuentwickeln, auch mal Rückschläge nehmen, nicht spielen,

00:08:23: ist natürlich für Profisportler das schlimmste, ehrlicherweise.

00:08:27: Ja, also ich bin da eigentlich sehr reflektiert. Ich weiß, dass eine Karriere nicht so geht.

00:08:34: Klar, bei mir war es jetzt der Fall, dass sie wirklich sehr, sehr schnell nach oben gegangen ist.

00:08:40: Aber das war einfach, glaube ich, nur eine Frage der Zeit, bis es mal stoppt oder nach unten geht.

00:08:45: Ja, die Zeit hatte ich jetzt, aber wie gesagt, so, ich wusste, dass das irgendwann kommt, dafür war ich vorbereitet.

00:08:54: Und das hat nichts mit mir gemacht. Also ich habe meine Extraeinheiten gemacht mit dem Skills Coach, ich habe meine Extraeinheiten im Krafttraining gemacht.

00:09:01: Ich habe die Jungs supported. Also ich habe mich super wohlgefühlt in Istanbul.

00:09:06: Das einzige wäre natürlich, dass ich, wie gewünscht hätte, dass ich vielleicht ein bisschen mehr gespielt hätte, so wie es letztes Jahr dann ab Februar war.

00:09:13: Aber das sind Wunschvorstellungen, das sind in der Vergangenheit, das kann man nicht mehr ändern, deswegen ist alles gut.

00:09:19: Hier wirst du mehr spielen. Du hast hier einen Trainer, der dich sehr gut kennt, der dir vertraut, eine Liga, die du natürlich kennst, auch die Euroleague, die du kennst.

00:09:28: Große Aufgaben, welchen Eindruck hast du von der Entwicklung der Bayern, wenn du auf die vergangenen Jahre schaust, du hast es vorhin schon mal angesprochen, irre was hier entstanden ist.

00:09:35: Aber vielleicht ein bisschen genauer, wo würdest du sagen, oder warum ist es auch so attraktiv als Spieler hier zu spielen?

00:09:42: Erstmal ist Bayern München eine Weltmarke. Jeder dritte Mensch kennt den Gefühl, Bayern München heißt alle assoziieren damit erst mal Fußball.

00:09:56: Aber ich glaube, so nach und nach, vor allem in der Basketball Szene, merkt man, wie gut München ist.

00:10:01: Es gibt Spieler, die vielleicht sich vor drei, vier Jahren nicht vorstellen konnten, zu Bayern zu gehen.

00:10:07: Aber jetzt herkommt zum Beispiel Zerci Barker letztes Jahr. Ich glaube, das hätte man nicht gedacht, dass der vor vier, fünf Jahren vielleicht kommt.

00:10:14: Das zeigt ja einfach diese Entwicklung, die die Stabs, die die Bayern jetzt gemacht haben und wahrscheinlich auch noch in der Zukunft gehen werden.

00:10:22: Zumal mit dem SAP-Garten jetzt, glaube ich, die beste Arena Europas eröffnet wurde.

00:10:28: Wo mehr Zuschauer kommen, was natürlich da generiert ist, man das Ganze noch attraktiver machen kann.

00:10:36: Dass andere Spieler kommen werden, denke ich. Und dass man nach und nach, wie man jetzt schon die letzten Jahre an den Playoffs kratzt, auch mal erreicht hat, die es ja hoffentlich erreichen wird.

00:10:47: Ich glaube, das zeigt einfach die Kontinuität, die der Verein seit drei, vier Jahren hat, wirklich in der oberen Hälfte der Uralik zu spielen, auch mitspielen zu können.

00:10:57: Die Uralik ist auch in diesem Jahr wieder wahnsinnig eng. Für die Bayern geht es in der Tabelle.

00:11:01: Aktuell, jetzt gerade, wenn er ein bisschen nach unten gefühlt einseht, dann bist du wieder dritter oder vierter.

00:11:05: Das ist ja auch wahnsinn, ehrlicherweise, der Druck auf die Mannschaft.

00:11:09: Das, was im Moment auch zu sehen ist, viel Rotation. Wir haben im Spiel gegen Bamberg, ohne Joe Fogman gespielt, ohne Devin Bukker gespielt.

00:11:17: Man merkt ja auch, dass Gott, die so ein bisschen aufpasst und guckt, wem gibt er Pausen.

00:11:21: Diese Belastung ist schon krass, oder?

00:11:23: Ja, also 100% die Belastung ist sehr, sehr krass. Zumal die ist, wie du schon meintest, die Liga ist so, so eng.

00:11:31: Mit einem Sieg kannst du auf Platz 12, glaube ich, fallen. Mit einer Niederlage, genau, mit einem Sieg bist du dritter.

00:11:40: Das ist die aktuelle Ausgangssituation.

00:11:42: Genau. Aber nee, es ist einfach sehr umkämpft und ich meine, es wird ja nicht weniger.

00:11:48: So werden immer weniger Spiele, heißt die Spiele werden bedeutender.

00:11:52: Deswegen muss man natürlich schauen, dass alle gesund bleiben, fit bleiben und mit maximalen Energien die Spiele gehen können.

00:12:00: Wir reden von über 80 Saisonspielen am Ende und da ist man dann schnell fast auf NBA-Niveau.

00:12:05: Da ist es normal mit 82 Seasonspielen, also regular Seasonspielen plus die Playoffs.

00:12:10: Aber das ist natürlich hier auch nochmal mit den Reisen auch eine andere Nummer, während die Amerikaner in den super Privatjets irgendwie durch die Gegend fliegen.

00:12:17: Das ist ja hier auch anders. Und dann gibt es eben auch spannende Situationen, auch typisch Basketball, irgendwie, down to earth.

00:12:24: Am Ende wird der Vertrag im Zug unterschrieben. Justus hat einen Vertrag bis 2028, glaube ich, ne?

00:12:30: Ja, genau.

00:12:31: Unterschrieben im Zug auf dem Weg nach Berlin bei der Ausfahrtsfahrt.

00:12:34: Richtig, richtig, ja, das ist richtig. Vertrag war die Tage davor noch nicht da.

00:12:38: Und alle, also, ich kann nicht vor allem reden, aber ich wurde ein bisschen nervös, weil man will ja endlich diesen Vertrag unterschreiben.

00:12:45: Und ich mein, ich glaube ab Dienstag war es schon eigentlich klar oder Montag war es schon klar, dass ich herkommen werde.

00:12:51: Und wenn sich das dann natürlich ein bisschen zieht, denkt man, okay, woran harpert es dann.

00:12:57: Aber dann Donnerstag, Nachmittag, als wir im Zug saßen, habe ich einen Vertrag bekommen und dann konnte ich ihn auch unterschreiben.

00:13:04: Und dann war der Stress weg.

00:13:06: Und jetzt können wir sagen, welcome to Bayern München. Tolles erster Spiel.

00:13:10: Vor allem tolle zweite Halbzeit gegen Bamberg. Interessant, dass du dann nervös bist, weil die wollten dich unbedingt.

00:13:15: Also Marco Pesic hat mir erzählt, da wollte dich vor einigen Monaten schon haben.

00:13:18: Ja, klar. Aber es waren ja mehrere Vereine beteiligt, also Fs und CDVta zum Beispiel.

00:13:24: Und es kann ja irgendwie immer was schiefgehen oder jemand entscheidet sich anders.

00:13:28: Da waren ja andere Komponenten oder viele andere Komponenten, die dazu ordentlich damit gespielt haben.

00:13:33: Deswegen ja so ein bisschen nervösität.

00:13:35: War da und ich mein heutzutage oder vor allem im Fußball merkt man ja, oder sieht man ja, wie viele Unterschriften dann doch noch vor,

00:13:43: wie viele Spieler vor Unterschriften dann auch durchfallen oder irgendwas passiert, dass sie doch nicht unterschreiben können.

00:13:49: Ja, deswegen diese Nervosität war, deswegen glaube ich gegeben.

00:13:53: Sprich total für dich, finde ich. Also, dass du da nicht so abgezockt bist und so, sondern wirklich da nervös bist, bis dann die Unterschrift drunter ist und bis es dann endlich losgeht.

00:14:02: Wie würdest du dich mit drei Worten, was bist du für ein Charakter?

00:14:06: Durchdacht.

00:14:12: Ich würde sagen ruhig.

00:14:18: Soll ich dir eins in den Mund legen, was ich glaube.

00:14:27: Gerne.

00:14:28: Ärger dich.

00:14:29: Ja, Ärger dich. Triffst auch gut. Aber würde ich jetzt vielleicht nicht mal so sagen, ich glaube das gehört einfach dazu.

00:14:34: Ich würde eher sagen, vielleicht auch ein bisschen missverstanden im Sinne von, ich glaube wenn man mich besser kennt, bin ich ein anderer Typ.

00:14:44: Also am Anfang bin ich eher so abwarten, ruhig, etc.

00:14:48: Aber wenn ich jemanden gut kenne und wenn ich mich wohlfühle, dann wird's cool.

00:14:53: Nicht cool, sondern wird's eher gestört.

00:14:55: Definiere gestört in dem Zusammenhang.

00:14:58: Ja, also mit meinen Teamkameraden jetzt hier zum Beispiel Andreas Obst, Johannes Vogtmann, da kann man schon, ich glaube es kann nervig werden für die Mitspieler ab einem gewissen Punkt.

00:15:08: Ich habe Johannes gestern gefragt, was bist du für ein Typ und so sagt er, redet ihr, gibt's irgendwie eine crazy Geschichte mit Justus und sagt da, es gibt nur crazy Geschichte, da habe ich dann schon gewerkt, das scheint irgendwie eine Connection auf jeden Fall seit vielen Jahren zu sein.

00:15:23: Ja, ich glaube so stille Wasser sind tief, das trifft es ganz gut.

00:15:26: Das ist ganz interessant, wenn man ein ruhiger Typ ist, zumindest zu Beginn und nicht so richtig vertrauen fasst, manchmal wird das ja auch ganz ausgelegt, obwohl man einfach nur abwarten ist.

00:15:35: Meinst du das vielleicht auch mit Missverstanden?

00:15:38: Ja genau, also ich bin nicht ruhig, weil ich kein Interesse habe oder so, sondern ich bin einfach ruhig, weil ich mag's gerne erstmal alles zu scannen, alles anzuschauen und dann Aktion zu machen, sag ich mal.

00:15:55: Deswegen, ja da würde ich auf jeden Fall sagen, dass es vielleicht Missverstanden werde, aber alle Leute, die mich kennen wissen, dass ich ein sehr sehr lauter anstrengender Typ sein kann.

00:16:07: Ich bin mal gespannt, wie sich dieser Podcast hier noch entwickelt.

00:16:10: Schauen wir mal.

00:16:11: Wobei es macht großen Spaß mit dir, das kann ich dir jetzt schon mal sagen.

00:16:14: Wie bist du groß geworden in Hamburg?

00:16:17: Sehr gut, also ich habe drei Geschwister, eine Schwester, zwei ältere Brüder.

00:16:24: Meine Eltern hatten ein Haus, ein Rheinhaus, aber wir haben Rheinhaus, wo wir uns einen eigenen kleinen Basketball-Court gebaut haben.

00:16:32: Ich habe erst Fußball gespielt, lange, dann bin ich zum Basketball gegangen, weil meine Brüder zum Basketball gekommen sind.

00:16:37: Mein Dad hat früher auch ein bisschen Jazz-Verfang gezockt.

00:16:40: Ja, deswegen, also meine Kindheit war top.

00:16:43: Ich habe es geliebt, so eine Kindheit war wirklich sehr sehr schön.

00:16:47: Meine Eltern und Oma Opa, ich glaube meine ganze Familie hat uns immer unterstützt.

00:16:51: Oma Opa sind zu jedem Auswirtspielender, ProB zum Beispiel gekommen, zu den heimischen Spielen im Wedel.

00:16:56: Wir haben so ein kleines ProVian-Paket für den Nachhenspieler zubereitet.

00:17:00: Also ich würde schon sagen, dass ich sehr sehr viel Unterstützung von meiner Familie bekommen habe.

00:17:04: Und dafür natürlich auch sehr sehr dankbar bin, dass sie mir einfach diese Möglichkeiten gegeben haben.

00:17:09: Plus, ich glaube es ist nicht normal, dass du einen Korb mit Gummiplatten im Garten hast, wo du im Sommer von 11 bis 1 zocken darfst.

00:17:20: Oder 10 bis 1, dann Mittagspause gab und dann darfst du noch bis 7 Uhr wieder spielen.

00:17:26: Mittagspause, weil Rheinhaus und sonst beschweren sich die Nachbarn oder?

00:17:29: Mama hat immer gesagt, von 1 bis 3 ist Mittagspause.

00:17:34: So, da sollen alle ihre Ruhe haben und danach durften wir wieder abbreiten.

00:17:38: Und dann durften die Kinder wieder abbreiten?

00:17:39: Wir waren wirklich so am 14.58 Uhr, standen wir dann schon, dürfen wir wieder, dürfen wir wieder.

00:17:43: Ist das geil.

00:17:44: Du warst ja ein sehr talenteter Fußballer auch, ne?

00:17:46: Ich habe gelesen, dass du sogar ein Probetraining bei der U14 vom FC St. Pauli hattest, die wollten dich dann haben.

00:17:52: Aber von eurem Haus oder von deinem Wohnort war immer eine Stunde Fahrt auf den Kiez zu Pauli.

00:17:59: Und war es aber sehr talentiert.

00:18:01: Also die wollten unbedingt, dass du für diesen Verein spielst, von dem du ja bis heute, glaube ich auch, großer Fan bist.

00:18:05: Sehr großer Fan, ein großer Fan.

00:18:06: Was hat da den Ausschlag für dich gegeben?

00:18:08: Okay, Fußball, Talent, ja, alles klar.

00:18:10: Basketball aber auch Talent.

00:18:11: Die größten Brüder haben Basketball gespielt.

00:18:13: Deine Schwester, glaube ich, war auch in der Hamburger Auswahl.

00:18:16: Ja, genau.

00:18:17: Wie auch auch sehr talentiert.

00:18:18: Wann war für dich klar?

00:18:19: Okay, nein, kein Fußball.

00:18:21: Das war dann wirklich erst klar, als ich das Probetraining absolviert habe und dann den Anruf vom Trainer bekommen hatte.

00:18:31: Da wusste ich, okay, ich muss mich entscheiden, weil beides schon sehr ernst wurde und man konnte es nicht mehr kombinieren.

00:18:38: Und dann hat sich einfach mich nach meinem Gefühl gegangen, wo ich mehr Spaß hatte.

00:18:44: Das war wahrscheinlich nicht gefragt, wo kann ich Weltmeister werden.

00:18:47: Das war für mich nicht.

00:18:48: Nein, wo ich mehr Spaß hatte und auch schon, glaube ich, im Inneren so, wo kann ich Profi werden?

00:18:57: Wo ist es vielleicht, wo ist die Chance zu hören, sage ich mal.

00:19:01: Es gibt sich Leute, die Fußball spielen, so dass es einfach so, plus Basketball hat mir einfach mehr Spaß gebracht.

00:19:09: Ich hatte zwei Heinen im Radius von fünf Minuten Autofahrt um mich herum, wo ich Training hatte.

00:19:17: Hitfeld, glaube ich.

00:19:18: Hitfeld, genau, Hitfeld Sharks.

00:19:20: Und ja, so dann jeden Tag eineinhalb Stunden Bahn zu fahren zum Training.

00:19:27: Bei Pauli, glaube ich, dafür war ich noch nicht gemacht.

00:19:31: Da wollte ich lieber in meiner Wohlfühle oder Hase bleiben.

00:19:34: Und ja, im Endeffekt war es dann auch die richtige Entscheidung.

00:19:37: Die goldrichtige Entscheidung, das muss man sagen, mit Blick auf deine noch sehr junge Karriere,

00:19:40: da ist ja natürlich auch noch eine Menge vor dir, machst einen weiteren Step.

00:19:43: Du bist dann, du hast gerade die ProB schon mal angesprochen, Rist Wedel ist ja auch ein Traditionsverein im Deutschen Basketball.

00:19:48: ProB gespielt, erste Erfahrungen, so ich sage mal, auf so einem Profi-Niveau, gesammelt, da warst du wie alt? 16, 16, also damals in der dritten Liga oder ProB,

00:19:59: nennt sich auch so ein bisschen zweite Liga, aber es ist faktisch natürlich die dritte.

00:20:03: Und dann ging es ja dann auch in Richtung Hamburg-Tower, sehr früh in die Nachwuchsbundesliga, das ist das eine.

00:20:10: Und dann kam aber auch die ersten Kontakte, glaube ich, relativ schnell in Richtung der ersten Mannschaft.

00:20:14: Du hast sehr früh auch dann mit der ersten, die damals noch in der zweiten Liga gespielt hat, dann trainiert und warst du auch mal mit drin?

00:20:20: Ja genau, es war eine surreale Sache, weil ich hatte dann ein Jahr glaube ich ProB gespielt und dann kam Mike Taylor zu ins Haus in der ProA.

00:20:29: Und am Anfang war der Plan, dass ich einfach im Sommer mit trainieren, während der Saison einfach mal ein bisschen trainieren und schauen wir immer.

00:20:38: Ich habe mich nicht schlecht angestellt, Mike hat mir sehr viel Vertrauen auch gegeben, muss man sagen.

00:20:45: Was glaube ich nicht oft passiert, dass man 17- oder 18-jährigen so viel Vertrauen schenkt und der auch Fehler machen darf und dann nicht direkt ausgewechselt wird, sondern weiter spielen darf.

00:20:56: Ja und nach und nach habe ich einfach mehr Vertrauen bekommen bis ich dann zum Schluss wirklich in den Playoffs und im Finale dann auch wichtige Noten gespielt habe für Taus.

00:21:06: Das ist so schön wie mit wie viel Anders Statement du das erzählst, im Finale um den Aufstieg hast du den entscheidenden Dreier gemacht, wenige Sekunden vor Schluss gegen Nürnberg.

00:21:15: Ja das war, dafür bin ich ja dann da.

00:21:18: Das ist eine Märchen-Story, ne?

00:21:20: Es ist wirklich eine Märchen-Story, oder?

00:21:21: Ja auf jeden Fall, also selbst wenn ich jetzt davon noch über, wenn ich darüber rede, dann klingt das surreal einfach.

00:21:28: Also dieser Dreier hat dafür gesorgt, dass der Hamburg Towers Meister wurden und damit aufgestiegen sind.

00:21:34: Aufgestiegen sind wir schon.

00:21:36: Das war aufgestiegen, stimmt.

00:21:37: Die beiden Finalisten steigen auf, aber genau wir brauchten ich glaube zwei Punkte zum Meisterschaft und ja, die haben mich freigelassen, dann habe ich einfach abgedrückt und habe ich ihn reingemacht, wusste nicht wie ich Juren soll.

00:21:51: Aber das sind ja diese Würfe von denen jeder junge Basketballer träumt.

00:21:56: Auf jeden Fall.

00:21:57: Also ich habe, das klingt jetzt witzig, ich habe mit meinem Bruder immer zu Hause im Garten, haben wir ein Spiel gehabt, das haben wir selbst 3-2-1 genannt, wo wir uns so Situationen vorgestellt haben.

00:22:08: Ich habe ihn bei 30 Sekunden, du bist sieben Punkte hinten, sowas musst du machen.

00:22:13: Und ja das mal, sag ich mal im Real Life, dann zu erreichen, da den Game 100 zu machen oder den entscheidenden Wurf, das war schon sehr, sehr besonders und ist auch einfach sehr besonders und wird immer am Kopf bleiben.

00:22:26: Und damit hast du Hamburger Basketballgeschichte geschrieben, das klingt jetzt ja groß, wenn ich das sage, aber das ist Fakt, also wenn du über solche großen Erfolge nachdenkst, wie ist dieser Moment?

00:22:36: Also du stellst es jetzt Kind vor, dass das irgendwie klappt und du wirfst und du wirfst und stellst dir vor, drumherum sind tausende die Jubeln.

00:22:42: Wenn es dann so ist, ist das wie ein Film, wenn du da heute daran denkst?

00:22:48: Ja, also es ist wie ein Film, wie so ein gescripteter, schlechter, schlechter.

00:22:55: Guter Film.

00:22:57: Happy End.

00:22:59: Ne und ich bin da noch immer ein bisschen leer, weil das sind einfach Sachen, die ich mir nie vorgestellt habe, wo ich auch wahrscheinlich nicht dran geglaubt habe, dass es irgendwie passiert, dass man in diese Position erstmal kommt, weil es ist so unwahrscheinlich.

00:23:19: Und auch jetzt noch, wenn wir darüber reden, das ist einfach so, stimmt, dass es ja passiert.

00:23:26: Ich habe ein bisschen Gänsehaut.

00:23:28: Genau, es ist einfach so ein unbeschreibliches Gefühl, unbeschreibliche Story.

00:23:32: Und das wird in zehn Jahren genau das Gleiche sein, wenn man mit Marvin darüber redet, Marvin Willeby, so, alle Beteiligten sind einfach so, was ist ja eigentlich passiert.

00:23:42: Und ich glaube, es dauert einfach, bis man das verarbeitet hat und vielleicht wird man das auch nie verarbeiten, weil es einfach, wie ich schon meinte, es könnte von einem Film kommen, es könnte so ein Skript sein.

00:23:52: Welche Rolle spielt es, dass es auch noch die Heimatstadt ist?

00:23:54: Sehr viel, also, ja, ich liebe Hamburg über alles. Hamburg ist mein Zuhause, wird immer mein Zuhause bleiben.

00:24:01: Ich hatte meine Freunde, meine Familie, alle in der Halle.

00:24:04: Und ja, die Taus sind für mich Familie. Also was anderes kann ich darüber nicht sagen.

00:24:09: Hast du dann auch in der BWR gespielt?

00:24:11: Ja, drei Jahre in der BWL gespielt. Und hast dich dann entschieden, nach Spanien zu gehen.

00:24:17: Der spanische Basketball, ihr habt jetzt ein Bundestrainer aus Spanien, spanischer Basketball ist ja schon auch ein bisschen anders, wenn wir in die Geschichte schauen, dann hat der spanische Basketball schon auch Europa sehr geprägt, sehr athletisch.

00:24:31: Was hat für dich den Ausschlag gegeben, Spanien ist für, du hast 21, das ist jetzt ein Step, den will ich machen.

00:24:39: Bist du nach Galizien gegangen?

00:24:41: Sehr schön, das ist da. Also kann ich nur jenen empfehlen, erst mal. Küche ist top.

00:24:45: CB Breogarn.

00:24:49: Ja, es gab mehrere Punkte, aber vor allem der ausschlaggebende Punkt für mich war einfach, ich muss raus aus meinem gewohnten Unfällt.

00:24:59: Ich brauche ein Tapetenwechsel, ich muss raus aus Deutschland, ich brauche mal was anderes, ich muss auch erwachsen werden.

00:25:06: Und klar, das hätte ich vielleicht irgendwo in Deutschland, in Bayern, in Alba, Ulm auch haben können, aber in der Form glaube ich nicht, weil ich das erste Mal wirklich diese Erfahrung gemacht habe, du bist weg von allen, weg von der Familie, du bist irgendwo.

00:25:24: Bist du das erste Mal auch weggezogen von zuhause?

00:25:26: Ja, also ne, ich habe in Hamburg schon eigene Wohnungen, aber die war 20 Minuten von zuhause entfernt und wenn ich keine Lust hatte, dann bin ich nach Hause, Mama hat gekocht.

00:25:35: Also das war schon sehr im Schoß der Familie, trotz all die Sachen.

00:25:37: Genau, genau.

00:25:39: Ne, und dann kam das Angebot von Breogarn, mir wurde gesagt, ich bin ein Starting Pointcard.

00:25:47: Es war ein Verein, der einfach nur das Ziel hatte, in der Liga zu bleiben, heißt, der Druck war nicht allzu hoch und mit den ganzen Sachen habe ich mich dann dafür entschieden.

00:25:59: Und es war eine prägende, tolle, aufregende Zeit.

00:26:04: Also dieses Jahr war, das Jahr war wirklich so, konnte es sich auf Basketball komplett fokussieren, so in der Stadt gab es keine Ablenkung, es ist eine Stadt mit 100.000 Einwohnern, die Basketball leben.

00:26:14: Deswegen ist es sehr, sehr besonders und genau das eigentlich, was ich mir auch erwartet hatte.

00:26:20: Ich habe auch gelesen, dass du dich in dieser Zeit damals, ich weiß nicht, ob es stimmt, für den NBA Draft angemeldet hast, da habe ich mich zuerst gefragt, wie meldet man sich eigentlich für den NBA Draft an?

00:26:28: Also muss man online sich irgendwie registrieren, wie funktionieren Sie?

00:26:31: Ja, was macht der Agent?

00:26:33: Und dann kriegst du so einen über eine Mail, einen Brief, wo du dann einfach nur Unterschrift geben musst und dann bist du sozusagen illegible, so kannst du dich, aber bist angemeldet und Teams gewonnen.

00:26:47: können nicht draften. Aber es ist dazu nicht gekommen. Genau. Für dich damals eine Enttäuschung?

00:26:51: Nein, also ich bin sehr, sehr reflektiert und ja, ich wusste, es ist sehr unwahrscheinlich,

00:26:58: dass ich in die NBA gehe, dass mich ein Team draftet, weil ich selbst wusste, so weit bin

00:27:03: ich aber nicht. Aber wenn man sich anmeldet, dann, also du hast ja diesen Traum gehabt,

00:27:07: klar. Ich meine, der hat jeder junge Basketballer natürlich, ne? Ja, also der Traum wird auch

00:27:12: immer da bleiben, sondern es ist ja auch ein Ziel von einem. Also ich will lügen, wenn ich jetzt

00:27:15: nicht das Ziel habe, irgendwann in der NBA zu spielen. Auf der anderen Seite bin ich genauso

00:27:20: happy, wenn ich in Europa in der Euro League Kommunikare gehe und das mit der NBA nicht

00:27:26: funktioniert. Also da würde ich dann jetzt nicht irgendwie in der Ecke sitzen und weinen oder so

00:27:32: was, sondern da bin ich einfach stolz, dass ich überhaupt Basketball spielen konnte für die,

00:27:37: für 17 Jahre hoffentlich, aber für den nächsten Jahre auch noch. Interessant, dass du 17 sagst.

00:27:43: Ja, ich habe es überlegt. 17, 18, 35, 35 ist eine gute Zeit. Nee, aber so da wäre ich dann nicht

00:27:52: traurig, wenn ich jetzt die NBA, wo wäre ich für das nicht schaffen würde. Dann der Schritt

00:27:56: nach Slowenien, warum Slowenien, für die du ja nie gespielt hast dann? Ja, es war einfach so, ich

00:28:01: hatte in Deutschland habe ich nicht durchgesetzt, in Spanien habe ich eine gute Saison gespielt

00:28:05: und alle liegen unterscheiden sich ein bisschen und da war so die Überlegung, okay, welche Liga

00:28:11: gibt es jetzt noch, wo ich einfach körperlich vielleicht noch mal einen nächsten Schritt machen

00:28:17: könnte in einer sehr physischen Liga und ja, dann hatten wir uns für Cedivita entschieden,

00:28:22: die auch Ambitionen hatten. Ich meine, die haben Historie, wo sie glaube ich in der Euro League

00:28:29: waren und so was. Die hatten die Ambitionen, Euro Cup zu gewinnen. Letztendlich war ich da für

00:28:35: Medizincheck und das war es, weil dann das Angebot aus Istanbul kam. Und dann bist du nach

00:28:42: Istanbul gewechselt und von Istanbul dann hierher. Erzähl uns mal, wenn wir Euro League Spiele

00:28:48: schauen, was da in Istanbul abgeht, das ist eine andere Welt, ne? Also Fans, Begeisterung,

00:28:53: Härte, das ist schon richtig abgefahren, nicht nur diese türkische Liga zu vergleichen mit der

00:29:01: Deutschen, sondern vor allem eben auch in der Euro League. Wie abgefahren war das zu Beginn für

00:29:07: dich? Es war auf jeden Fall anders, weil ich glaube so der größte Unterschied ist einfach,

00:29:13: dass die Fans viel mehr involviert sind. Im Sinne von, es bedeutet ihnen einfach viel mehr,

00:29:20: wenn man gewinnt oder wenn man verliert. So, und dann kriegt man beide Seiten auch ab. Aber das war

00:29:27: sowas, was für mich neu war, weil in Spanien jetzt beim Verein okay, du hast verloren, aber du

00:29:34: bist nicht bei einem Team, das das Ziel hat, Euro League Champion zu werden. So, und das hatte ich

00:29:40: das erste Mal gehabt und da ist die Erwartung einfach komplett anders, wenn du in der türkischen

00:29:44: Liga, also in der türkischen Liga erwartet jeder, dass du ins Finale kommst und jeden Verein davor

00:29:48: mit 20 besiegst. Wie bist du am Anfang damit umgegangen? Sehr behütet groß geworden,

00:29:56: was du gerade erzählt hast. Beschaulich Hamburg, die Towers, zu Hause, in Spanien, kleine Stadt,

00:30:02: Hauptsache in der Liga bleiben und dann bist du auf einmal da, wenn auf einmal hunderte nach

00:30:07: einer Liederlage dich richtig auf Deutsch scheiße finden. Das mach ich ja was mit dir. Genau,

00:30:11: so dass, das, darum muss man sich erst mal gewöhnen. So am Anfang war es so okay, was geht mir jetzt

00:30:16: hier ab. Das Gute war, dass ich T-Boar bei mir hatte, T-Boar Plyce, der mir da sehr, sehr viel

00:30:21: geholfen hat und man sich natürlich auch von den anderen Leuten Sachen abgucken kann. Also die

00:30:29: interessiert das irgendwie gar nicht. So dann fragt man natürlich, wie kommst du dahin, dass

00:30:32: ich dich nicht interessiert. Also ich habe dann auch angefangen mit einem Mentalcoachin zu arbeiten,

00:30:37: einfach, dass ich stark genug bin, sag ich mal, mit diesen Nachrichten, die man bekommt, einfach

00:30:45: umzugehen und mir mein Teil dazu denkt, aber das mich nicht richtig effektet. Nachrichten,

00:30:50: die du wie bekommst, wie melden sich die Menschen? Ja, Instagram. Du kriegst dann wirklich Beschimpfungen

00:30:54: auch bei Niederlagen oder auch großes Lob, gibt es das auch? Also das Leute, die dich lieben, weil

00:30:58: du gut gespielt hast? Sagen wir das andere öfter. Also weil, ich glaube halt einfach, weil es bedeutet

00:31:06: den Menschen einfach so, so viel und die geben sehr viel Geld für den Sport aus und die Inflation

00:31:13: zum Beispiel, ist ja riesig in der Türkei und dann denken, dann packen sie schon, geben viel Geld

00:31:18: für diesen Sport aus und dann werden sie da noch enttäuscht. So das kann man ja auch verstehen,

00:31:23: ist alles kein Problem. Aber damit erstmal oder das erstmal so was zu erleben, das war schon

00:31:31: komisch. Der Druck, glaube ich, ist am Anfang extrem. Ja, Druck ist riesig. Also du musst

00:31:36: hinkommen und du musst direkt performen. So wenn du nicht performst, was machst du eigentlich hier?

00:31:40: Und du hast mal performt, dann hast du mal nicht performt und hast natürlich das für dich,

00:31:45: hast du vorhin erzählt, eine leere Zeit angesehen, auch das glaube ich, ne? Du bist mental deutlich

00:31:50: stärker geworden einfach, weil du auch 100fach beschimpft hast. Ja genau. Du kannst irgendwie

00:31:53: zusammenpassen. Ja, also so die Zeit da war einfach ein Acht aber über den Fahrrad. Am Anfang

00:31:59: habe ich weniger gespielt, letztes Jahr zum Ende habe ich viel gespielt. Ja, dann habe ich dieses

00:32:04: Jahr wieder weniger gespielt, da habe ich ein paar Spiele ordentlich im Newton gesehen, wieder gar nicht

00:32:08: gespielt, wenig gespielt, das war immer so ein Hoch und Unter. Und wenn man dann spielt,

00:32:13: dann klar, du bist nicht im Rhythmus, aber du musst performen. Wenn du dann nicht performst,

00:32:20: dann sagen alle, warum packt der Trainer ihn dann überhaupt rein oder warum spielt er den überhaupt?

00:32:24: Ja, es sind so Sachen, mit denen man sich einfach auseinandersetzen muss und von denen man viele

00:32:31: Sachen lernt, aber die einen jetzt nicht, also die mir nicht nahe gehen. Welche Rolle spielt

00:32:37: das in deiner Karriere, in deiner jungen Karriere, dass, egal wo du hingehst, du wirst immer der

00:32:40: Weltmeister sein. Das kann ich immer sagen, also das war auch das erste, als ich nach Istanbul kam,

00:32:46: ich habe ja schon alle viele Sachen gewonnen, aber Weltmeister-Titel habe ich noch nicht.

00:32:51: Ne, aber es ist einfach, es ist einfach geil zu sagen, dass man Weltmeister ist. Du bist Teil

00:33:02: der größten Deutschen Basketball-Geschichte, dass auch das mit für immer bleiben. Wenn du den

00:33:06: Dreier damals in Hamburg vergleichst zum Meister-Titel in der zweiten Liga mit dem Moment des

00:33:13: Gewinns der Weltmeisterschaft in Manila, wo war mehr Gänsehaut? Boah, ja, die Weltmeisterschaft,

00:33:24: also ich glaube nicht mal, dass wir das Finale gewonnen haben, sondern so dieses Halbfinale

00:33:29: gegen die UFSA, das war nochmal irgendwie so ein größerer Wow Moment, weil damit hat wirklich

00:33:36: niemand gerechnet. Und es war einfach im Moment, wo wir selbst, also der einfach Komplizorial war,

00:33:43: wo wir selbst auf der Bank und danach in der Kabine alle nicht realisiert haben, was überhaupt

00:33:49: passiert ist und was für eine Chance wir haben. Und das Finale ist klar, das ist das auch, aber

00:33:56: ich glaube der Moment davor, das Halbfinale war einfach nochmal ein Ticken intensiver. Und du

00:34:03: hast im Halbfinale nicht gespielt oder im Finale nicht gespielt, das ist auch Teil der Wahrheit und

00:34:06: trotzdem hast du eine ganz, ganz wichtige Rolle immer gehabt, Gordon Herbert, der das ja in der

00:34:10: Nationalmannschaft, aber auch hier ja immer wieder sagt, die 11, die 12, die sind ganz, ganz wichtig

00:34:17: für dieses Team. Er hat euch mit auf diese Reise genommen, das heißt du schaust da auch nicht wehmütig

00:34:22: wahrscheinlich auf diese Zeit zurück, ne? Auf gar keinen Fall. Also ich meine, ich habe ja in der Vorrunde

00:34:26: bis zum Halbfinale habe ich ja um Minuten gesehen und auch mein Input gegeben. Also wie gesagt,

00:34:34: ist in 12 Spieler bei einer Weltmeisterschaft von, ich weiß nicht wie viele spielen in

00:34:41: Basketball, Leuten in Deutschland. Also wenn du dann irgendwie so Wut in dir hast, dass du nicht

00:34:50: spielst, dann sorry, aber das verstehe ich nicht. Weil erst mal bei einer Weltmeisterschaft zu sein

00:34:55: ist glaube ich was, wovon jeder Junge träumt, jedes kleine Mädchen, dann selbst zu spielen,

00:35:01: ins Halbfinale zu kommen und eine Chance zu haben, eine Medaille zu gewinnen. Also was will man mehr?

00:35:06: Deswegen, also, brauche ich ein Problem. Hätte ich selbst, hätte ich gar nicht gespielt, die Erfahrung

00:35:13: einfach zu machen und mit den Jungs da zu sein. Es war so eine Zeit, die war so geil, die war so top.

00:35:20: Ja, das kann mir keiner nehmen und es sind einfach Erinnerungen, die für immer bleiben.

00:35:26: Wir reden über viele Hochzeits in deiner Karriere. War auch ein Tiefpunkt, dass dein jetziger Trainer

00:35:32: hier bei den Bayern dich vor Olympia rausgenommen hat? 100%ig. Also...

00:35:39: Habt ihr das besprochen? Jetzt zum Nachhinein nochmal.

00:35:41: Oder wird es dir da sehr klar erklärt?

00:35:44: Im Sommer, ja. Also es war für mich, ich glaube, sogar so mit die schwierigste Entscheidung,

00:35:51: mit der ich die verarbeiten musste. Weil ich es nicht ganz verstanden hab.

00:35:58: Und das musste ich erst mal akzeptieren und brauchte dann natürlich auch meine Zeit.

00:36:04: Aber im Nachhinein ist es Teil des Sports, so manchmal bist du dabei,

00:36:11: manchmal bist du eben nicht dabei. Und ich glaube, die Entscheidung

00:36:16: für Gordi auch auf gar keinen Fall leicht. Also das habe ich mit ihm gesehen,

00:36:23: als ich das private Gespräch mit ihm hatte. Das habe ich jetzt auch im Nachhinein gesehen.

00:36:27: Ich war in Paris beim Team, ich habe mir Spiele angeguckt. Man hat schon bemerkt, dass es ihm leidtut.

00:36:34: Und das war mir eigentlich wichtiger, dass er mich auch irgendwie versteht, dass ich mich sehr

00:36:39: auf diesen Sommer gefreut habe und dann natürlich auch enttäuscht war in einer gewissen Art und Weise.

00:36:43: Aber ja im Nachhinein, also ich mag Gordi noch immer wieder vor.

00:36:48: Ich akzeptiere seine Entscheidung, aber habe seiner Entscheidung akzeptiert.

00:36:55: Deswegen ist alles entspannt.

00:36:58: Die Geschichte wird ja auch rund, weil er dich jetzt hier beim FC Bayern Basketball haben wollte.

00:37:03: Wer hat den ersten Kontakt gemacht? Wie kam es dazu? Wahrscheinlich schon einigen Monats?

00:37:09: Ja, schon vor ein paar Monaten. Er hat Gordi mich mal angeschrieben,

00:37:12: so wie ich mit meiner Situation zufrieden bin.

00:37:16: Also Gordi macht das selber?

00:37:17: Gordi hatte mich angeschrieben. Er hatte mich dann angerufen und hat ihn auch telefoniert.

00:37:24: Ja, dann hat er es schon probiert, mich herzuholen.

00:37:29: Aber ich bin ein Mensch, den ich schnell aufgibt und der sich gerne durch harte Situation durchfeitet.

00:37:37: Wie gesagt, das war das erste Mal, dass ich nicht gespielt habe.

00:37:40: Ich bin dann nicht ein Mensch, ich will dann direkt weg, sondern ich will mich da durchkämpfen.

00:37:44: Aber irgendwann war es einfach so, dass ich auch Spaß am Basketball verloren habe.

00:37:52: Und dann hatten Gordi nicht nochmal Kontakt.

00:37:55: Bei Bayern hat sich nichts geändert.

00:37:57: Nur bei mir hat sich dann sozusagen was geändert, dass ich auch wirklich herkommen wollte oder will.

00:38:03: Wann hast du diese Entscheidung getroffen? Warst du den Tag noch?

00:38:06: Das war es. So im Kopf hatte ich schon die Entscheidung.

00:38:10: Aber die Option, glaube ich, seit 2025 ungefähr,

00:38:15: da hatten wir in Istanbul nochmal einen Trainer gewechselt.

00:38:18: So klar, dann wartet man erstmal ab, wie es dann wird.

00:38:20: Aber es wurde nicht besser, sondern er noch schlechter, weil wir noch einen neuen Schüler geholt haben.

00:38:24: Und dann war ich klar, ich will aus Istanbul weg und am liebsten zu den Bayern.

00:38:29: Und wirst du dir mit offenen Armen empfangen?

00:38:31: Mit welchem Gefühl bist du gestern das erste Mal auf diesem sehr besonderen Boden im BNW-Park gewesen?

00:38:39: Ich war aufgeregt auf jeden Fall.

00:38:43: Aber ich habe mich irgendwie schon als Teil der Mannschaft gesehen.

00:38:48: Und habe mich total wohlgefühlt.

00:38:50: Vor allem in der zweiten Halbzeit auf dem Feld einfach wohlgefühlt,

00:38:52: als wäre ich mit den Jungs schon seit Anfang des Jahres.

00:38:57: Ja, und auch abseits des Feldes. Jeder hat mir hier geholfen die ersten Tage.

00:39:01: Wenn ich was brauchte, jeder war für mich da.

00:39:03: Co-Trainer, Leute aus dem Office, alle.

00:39:09: Deswegen mit einem sehr, sehr positiven Gefühl bin ich hier empfangen worden.

00:39:13: Und dafür bin ich natürlich echt dankbar.

00:39:15: Aber ich glaube, das ist nicht selbstverständlich.

00:39:17: Das war gestern auch interessant zu sehen.

00:39:21: Die Fans, es gab jetzt keinen frenetischen Jubel im Sinne von Jusro Zollerts ist endlich da,

00:39:26: sondern es war irgendwie so normal.

00:39:28: Ich hatte so das Gefühl, okay, ja, weil er schon seit Monaten da ist.

00:39:31: Aber das war ja gar nicht so.

00:39:33: Der Stadionsprecher hatte ich da entsprechend angekündigt, zack, dann war es so da.

00:39:36: Und es war irgendwie gefühlt wie immer.

00:39:39: Aber trotzdem ein ganz besonderer Moment, selber dann auch wieder beteiligt zu sein, ein Spiel zu drehen.

00:39:45: Es gibt einen interessanten Vergleich.

00:39:46: Gehen nochmal in die Geschichte zurück.

00:39:48: Du bist Teil der großen Basketballgeschichte rund um den WM-Titel.

00:39:50: Es gibt einen anderen aus den 90er Jahren.

00:39:52: Ein Point Guard, und da sagen einige Experten vom Spielstil bist du wie er.

00:39:58: Weißt du von dem ich mich rede?

00:40:00: Leider nicht.

00:40:01: Kein Nürnberger.

00:40:02: Okay.

00:40:03: Erinnerst du dich an Kein Nürnberger, wahrscheinlich nicht, ne?

00:40:05: 1993, ne, da warst du nicht geboren, da kannten sich wahrscheinlich dein Eltern noch gar nicht.

00:40:08: Stimmt.

00:40:10: Du bist Jahrgang 2001.

00:40:12: Kein Nürnberger war ein ähnlicher Typ wie du und ist eben 1993 mit der deutschen Mannschaft damals,

00:40:18: mit Svetislav Pesic, Europameister geworden.

00:40:21: Und, ne, das gibt, ne, deine Pässe, dein Pick and Roll, so wie das spiegelt, so wie das angest, die Aggressivität zum Korb.

00:40:27: Er war auch ein bisschen wie du.

00:40:28: Das fand ich ganz interessant vom Vergleich, aber noch spannender, dass du das noch nie gehört hast.

00:40:33: Ja, muss ich mich mal, muss ich mich mal hier nach informieren.

00:40:35: Guck dir mal, die Videos einfach, Kein Nürnberger.

00:40:37: Ja, Freunde, bekannte auch hier im Team, sie nennen dich Juice.

00:40:41: Wo kommt Juice her?

00:40:43: Von Heiko Schafasik, mit dem habe ich in Hamburg gespielt.

00:40:46: In Hamburg hatten wir immer Starting Five gegen das zweite Team gespielt.

00:40:52: Das zweite Team war Team Deutsch, gefühlt.

00:40:56: Also Heiko, ich, Marvin Urensiepe, Malik Müller, Jürgen Ritsch, so.

00:41:03: Und ich glaube, wir haben wirklich das erste Team über Wochen jedes Training fertig gemacht.

00:41:11: Und manchmal bin ich halt, ich habe mich zerstört, und dann kam irgendwann von Heiko, "The Juice is loose".

00:41:18: So, und dann hat er sich die Halle geschrieben und seitdem, ja, Juice.

00:41:23: Und es ist auch für alle einfacher, also für Amerikaner als Justus.

00:41:28: Und ich fühle mich einfach roller mit Juice, so.

00:41:31: Deswegen, seitdem ist Juice integriert und, ja.

00:41:34: Gehört zu deinem Leben?

00:41:35: Gehört zu meinem Leben.

00:41:36: Was sagt Mama?

00:41:37: Augenster.

00:41:39: Augenster?

00:41:40: Ja.

00:41:41: Also in der Familie sagt keiner Juice.

00:41:43: Nein, in der Familie sagt keiner Juice.

00:41:44: Juices, die haben alle noch, die haben alle noch ihre eigenen Spitznamen.

00:41:48: Juice ist ein Basketball-Absitz.

00:41:51: Nein, ist auch meine Freunde, meine guten Freunde, nämlich Anders.

00:41:54: Wie nennen die dich denn?

00:41:55: Das bleibt privat.

00:41:56: Aber Augenster an von der Mama, Hauszog.

00:42:05: Mama, Grüße nach Hamburg.

00:42:07: Du weißt das hier bei den Bayern hinter den Kulissen, du hast gerade gesagt, ah, haben dich toll aufgenommen, das ganze Office und so weiter.

00:42:11: Dass wir einen Praktikanten bei uns haben in Amin, der wirklich, der sieht ja aus wie aus dem Gesicht geschnitten.

00:42:17: Hast du in den letzten Tagen schon von erfahren?

00:42:19: Das war das erste, was ich mitbekommen habe.

00:42:21: Was mir erzählt wurde von Nils, Joe und Andy.

00:42:23: Ja, tatsächlich. Nils, Joe und Andy erzählen dir, da ist einer, der sieht aus wie du.

00:42:27: Juices, du weißt du, was uns gestern aufgefallen ist?

00:42:30: Wir haben ja einen, der sieht genauso aus wie du.

00:42:32: Und den nennen die auch Lil Juice.

00:42:34: Ich kenne Scheiß.

00:42:36: Schöne Grüße an dieser Stelle, am Anfang, der übrigens auch sehr in dieser Produktion des Podcasts beteiligt ist.

00:42:43: Ehrlicherweise ist er da hinter dieser Kamera.

00:42:45: Für alle, die es wirklich sein, als ob man in den Spiegel schaut.

00:42:49: Aber das vielleicht nur am Rande.

00:42:51: Das ist ein familiäres Umfeld hier.

00:42:53: Wenn man sich beispielsweise diese Doku auf Magenta anschaut, behaddelt.

00:42:57: Aber ich habe es geguckt, ja klar.

00:42:59: Die Szene, wo die alte Meistermannschaft hier ist, wo Marco davon spricht, von der Organisation, dass alle ein Teil davon sind.

00:43:06: Es ist so wirklich ein, ich habe immer so das Gefühl, es ist eine kleine Insel, eine Family-Insel,

00:43:12: diesen großen Tanker, FC Bayern, die aber irgendwie für sich steht.

00:43:16: Ist es auch das, was du hier fühlst, Family?

00:43:18: Auf jeden Fall, also die ersten Tage auf jeden Fall.

00:43:20: Ich meine, ich bin jetzt noch nicht lange hier, aber wie du schon meintest, in der Doku habe man es ja gesehen.

00:43:25: Es ging ja nicht wirklich nur um die Basketballmannschaft, es ging ja auch um das alles drum herum.

00:43:32: So das Office, wie da alles funktioniert.

00:43:35: Ich glaube, das zeigt ja auch einfach, dass FC Bayern Basketball nicht nur die Mannschaft ist, sondern das Ganze.

00:43:42: Und ja, die ersten Tage auf jeden Fall.

00:43:45: Also ich freue mich einfach wirklich, das jetzt noch weiter erleben zu dürfen für die nächsten Jahre.

00:43:49: Und Blick darauf positiv.

00:43:52: Also wie gesagt, ich freue mich einfach, Teil von der Familie zu sein.

00:43:57: Eine große, große Gemeinschaft, die hier auch die Kinder toll integriert von den Spielern und so.

00:44:03: Das ist fantastisch zu sehen, mit dem Blick von draußen.

00:44:06: Gordon Herbert ist ein Trainer, der immer wieder ja auch dadurch besticht.

00:44:08: Klare Ansagen, eine klare Teamstruktur, jeder hat seine Rolle und Ziele.

00:44:14: Ich erinnere mich und wir haben in der letzten Folge mit Gordon Herbert auch noch mal darüber gesprochen, über Visionen.

00:44:21: Wie er damals gesagt hat, drei Jahre, drei Medaillen.

00:44:25: Das hat fast funktioniert.

00:44:27: Ich weiß noch genau in dieser Pressekonferenz damals, wie die Journalistenkollegen sie allein geguckt haben.

00:44:32: Was redet der da?

00:44:34: Zum Moment ist nur EM, da kommt eine WM und dann kommt Olympia, die drei Jahre, drei Medaillen.

00:44:39: Hier hat er das Ziel ausgegeben, vor der Saison Final Four Euro League. Aus deiner Sicht, wie wahrscheinlich ist das.

00:44:46: Ich glaube wahrscheinlich. Also ich glaube, es ist einfach wichtig, als Team ein Ziel zu definieren.

00:44:53: Und ein Ziel zu haben, worauf du hinarbeitest.

00:44:58: Und ja, jeder im Team hat einfach vor den Augen, okay, Final Four.

00:45:04: Und das ist einfach wichtig, weil als Spieler weißt du, okay, Playoffs sind die erste Tappe, die wir dann haben.

00:45:16: Es gibt eine Serie von fünf Spielen, so du musst nur dreimal gewinnen, dann bist du im Fall eine Vor-...

00:45:21: Also ich glaube, deswegen ist es, die größte Hürde wird sein, glaube ich, in die Playoffs zu kommen.

00:45:26: Aber ich weiß jetzt nicht, wie der Spielplan ist, aber ich meine, mit diesem Heimvoteil im SAP-Garden, wo man S2 Spiele verloren hat,

00:45:33: glaube ich, dass es auf jeden Fall möglich ist.

00:45:36: Warst du schon im SAP-Garden?

00:45:37: Ich persönlich war noch nicht da.

00:45:38: Wahrscheinlich nicht, also in diesen Tagen.

00:45:40: Geht ja jetzt dann demnächst gegen Berlin beispielsweise.

00:45:43: Und auch interessant, dass endlich mal auch ein BBL-Spiel Deutsch stattfindet, finde ich gut.

00:45:48: Wobei auch diese Halle sehr besonders ist.

00:45:50: Wir sitzen in den Katakomben des BMW-Parks, wo du gestern deinen ersten Auftritt hattest, das ist schon auch eine sehr eigene Atmosphäre hier.

00:45:57: Ja, also ich kann es ja nur als...

00:46:00: Du kannst es als Gegner.

00:46:01: Ja, das ist als Gegner.

00:46:02: Als Gegner, genau.

00:46:04: Aber ja, was ich hier faszinierend fand, ist, wie ich verwinkelt und wie groß es dann doch eigentlich ist.

00:46:14: Und ich glaube auch, dass die Stimmung deutlich besser wurde über die letzten...

00:46:20: Wann habe ich das letzte Mal hier gespielt?

00:46:22: BBL vor drei Jahren, so dass die Stimmung auch einfach echt besser geworden ist und sehr gut ist.

00:46:30: Deswegen, also auch die Fans sind begeistert.

00:46:33: Vielleicht liege ich auch falsch, ich weiß nicht, wie wir jetzt hier niemanden so nah treten, aber vor drei, vier Jahren hatte ich das Gefühl, dass es noch nicht so war.

00:46:41: Es hat sich auch entwickelt und es ist einfach mittlerweile natürlich nicht nur durch die Erfolge, sondern auch durch die Nahrbarkeit für die Fans ganz, ganz attraktiv geworden.

00:46:49: Die sind vereint, diese Mannschaft vor allem auch zu unterstützen, weil es eben auch eine sehr harmonische Mannschaft ist.

00:46:54: Ich glaube, das überträgt sich dann auf die Zuschauer, dass die merken, okay, da sind die Jungs, die sind Nahrbar, da sind die Jungs, die schreiben Autogramme.

00:46:59: Die machen Fotos, die machen Selfies mit ihren Kindern.

00:47:01: Sie sind teilweise dann auch irgendwie ein, zwei Stunden nach dem Spiel, auch seit ja dann alle noch in der Halle.

00:47:05: Und auch dann noch für die Fans da, die entsprechend noch warten.

00:47:09: Und für diese, ein Foto mit dir ist für manche Menschen ein Riesenmoment.

00:47:13: Das muss auch manchmal erstmal in den Kopf, glaube ich, rein, oder?

00:47:15: Ja, das ist auf jeden Fall eine komische Skurrie.

00:47:17: Der kleine Juser aus Hamburg, was wollt ihr jetzt ein Foto mit mir?

00:47:20: Kennst du, was diesen Gedanken sind?

00:47:22: Das will man jetzt sagen.

00:47:23: Nee, aber das sind ja wirklich Sachen, die man sich als kleiner Junge auch gewünscht hat.

00:47:27: Und deswegen ist es für mich selbstverständlich, dass ich mir da die Zeit nehme und ein kleiner Junge Happy Mach oder ein kleiner Mädchen Happy Mach oder selbst ein Erwachsenen Happy Mach.

00:47:38: Also ich glaube, die Zeit sollte man sich nehmen und die Zeit ist auch immer da.

00:47:42: Du bist jetzt noch nicht mal eine Woche in München. Wie sieht es aus? Bist du alleine gekommen? Bist du komplett erstmal auf dich gestellt hier?

00:47:50: Ja, also ich bin alleine. Aber klar, also auf mich alleine geschäpe ich nicht, wenn wir alle helfen.

00:47:57: Wohnungssuche läuft?

00:47:59: Ja, schwieriges Thema, aber...

00:48:01: Vielleicht hört uns jemand.

00:48:02: Die ersten Schritte wurden in Angriff genommen.

00:48:05: Das heißt aber, dass ist für dich jetzt ein langfristiges Projekt. Ein Vertrag bis 2028, den unterschreibst du jetzt nicht einfach so, sondern das ist natürlich auch eine klare Botschaft.

00:48:14: Hier wird meine baskeballerische Zukunft mittelfristig auf jeden Fall sein.

00:48:18: Ja, also wie gesagt, ich glaube, dass Bayern die nächste Schritte gehen wird.

00:48:25: Und genauso werde ich auch meine nächsten Schritte gehen.

00:48:28: Und wenn man das zusammen machen kann, ist es doch für alle beteiligt und hoffentlich perfekt.

00:48:32: Und das wünsche ich mir und das erhoffe ich mir auch.

00:48:34: Welche Rolle hast du im Team? Was hat Gordon Herbert dir gesagt?

00:48:37: Ich weiß noch gar nichts.

00:48:39: Ernsthaft?

00:48:40: Er hat noch nicht mit dir über Rolle gesprochen.

00:48:42: Was hat er gestern zu dir gesagt? Geh raus und spiele und mach Körper?

00:48:46: Er hat einfach nur gesagt, "You gonna play on Sunday".

00:48:50: So, und dann habe ich mit Danny, mit den ganzen Assistencoachers, viel Video geguckt, die haben mir geholfen während des Spiels mit System und allem.

00:49:03: Aber Gordon war einfach so, wie über eine Play-On Sunday.

00:49:06: Er meinte, du kennst ja viele Systeme so, du schaffst ja schon.

00:49:11: Und ich glaube einfach, da ich das mit der Vertrau gegeben habe, habe ich mich auch wohl gefühlt.

00:49:15: Das ist so geil, weil er spricht ja immer von einem dieser Werte, Trust, Vertrauen.

00:49:20: Und das ist der Beweis dafür.

00:49:21: Genau, 100%ig.

00:49:23: Es ist total schön, dass du bei uns bist.

00:49:26: Vielen, vielen Dank für die Zeit.

00:49:28: Das ist das eine zum Schluss eines jeden Podcasts.

00:49:30: Muss jeder Gast durch, ist aber auch schön, macht Spaß.

00:49:33: Immer so das ganz persönliche Power Ranking möchte ich von jedem unserer Gäste haben.

00:49:37: Also deine drei Spieler, entweder Mannschaftskameraden aus der Vergangenheit, Spieler, Idole, NBA, keine Ahnung, Euroleague, gegen die du gespielt hast.

00:49:47: Wer sind die Top 3 deiner persönlichen Favoriten?

00:49:53: Ja, deiner persönlichen Favoriten.

00:49:58: Steinlaken.

00:50:02: Von dem du über viel gelernt hast wahrscheinlich?

00:50:04: Ja, Top 3. Franz Wagnar.

00:50:12: Gegen den habe ich auch in der Jugend gespielt.

00:50:14: Du hast halt ein Jahrgang, beide 2001.

00:50:16: Ich glaube, wir haben dir nicht auch Auswahl zusammengespielt.

00:50:19: Wir hatten so einen Talent mit Perspektive, das hatten wir zusammen gemacht.

00:50:24: Das ist eine deiner WM-Kollegen.

00:50:27: Wie der jetzt wieder zurückkommt?

00:50:30: Ja, direkt 25 im letzten Viertel.

00:50:33: Genau, er ist erst eins von 13, glaube ich, und dann macht er 25.

00:50:37: Franchise, Rekord eingestellt, Trace with Grady, der den eigentlich hatte bei den Magic 25 Punkte im letzten Viertel.

00:50:43: Hättest du, oder anders, diese Karriere, ich habe gestern Hot-Tag rausgehauen bei uns in der NBA-Sendung.

00:50:48: Ich habe gesagt, für mich wird Franz Wagnar irgendwann einer der Top 5 der NBA, wenn er so weitermacht.

00:50:54: Ich weiß, das ist ein Hot-Tag.

00:50:56: Ja, aber so mit der Einstellung, die er hat, mit den Anlagen, die er hat und den Airguides.

00:51:03: Ich meine, ich kenne ihn seit 10 Jahren über 10 Jahren.

00:51:07: Ich habe ja auch gesehen, wie er sich immer entwickelt hat und weiterentwickelt hat.

00:51:11: Der Skill-Set ist krass. Mit seiner Größe kann er alles so, deswegen. Warum nicht?

00:51:19: Auf jeden Fall interessant, dass er zu deinen Top 3 gehört.

00:51:23: Schaden Lacken, Franz Wagnar.

00:51:25: Mike James.

00:51:27: Für dich auch Nidol, oder warum der?

00:51:31: Für mich einfach der Spieler, in der es am schwierigsten zu verteidigen ist, gegen den ich bisher gespielt habe.

00:51:40: Warum?

00:51:42: Der ist schnell, der ist athletisch, der ist stark.

00:51:45: Da kannst du nicht mal einen kleinen Bump geben, sondern der gibt dir einen Bump.

00:51:49: Während er dir vorbeizieht?

00:51:51: Genau, er ist einfach abgezockt.

00:51:53: Den habe ich letztes Jahr probiert zu verteidigen, keine Chance gehabt.

00:51:56: Der hat mich direkt hoch zum Eis zugeholt und Leute machen ein bisschen Platz, Buckets.

00:52:02: Wenn das einmal passiert in dem Spiel, ist das dann etwas, was du die nächsten, keine Ahnung, passiert in einer zweiten Minute, dann hast du aus 38 Minuten im Kopf?

00:52:12: Kommt noch vorn auf, ob ich spiel oder nicht.

00:52:15: In dem Fall hatte ich es im Kopf, weil ich nicht mehr gespielt habe.

00:52:19: Aber nee, das ist einfach Motivation für das nächste Spiel.

00:52:23: Aber es war einfach der Typ, der am schwierigsten zu verteidigen war, bis jetzt.

00:52:29: Ich danke dir für deine Zeit.

00:52:31: Ich wünsche dir, dass ich hier sein durfte.

00:52:33: Gestern in der Planung auf dieses Gespräch hieß es noch, er hat Aufbau-Training und ist dann sowieso hier in der Halle.

00:52:39: Du bist extra für diesen Podcast reingekommen, weil Gott dir dir freigegeben hat.

00:52:43: Gute Leistung gestern.

00:52:45: Ja, ich brauche dich mal. Ich bin ja schon alt.

00:52:48: Ja, ich fühle schon alt.

00:52:49: Er sagt, er ist 23 Jahre zu 45.

00:52:52: Ich muss sich regenerieren.

00:52:54: Du gehst dich jetzt regenerieren, wir haben extra diese Couch hier aufgebaut gehabt.

00:52:57: Wir hätten es auch im Liegen machen können.

00:52:59: Wir kommen in den Moment. Vielen, vielen Dank.

00:53:01: Willkommen bei den Bayern. Willkommen auch in diesem Podcast.

00:53:04: Danke für wirklich tolle Worte und für einen schönen Blick in deine ganz persönliche Vergangenheit, wie du tippst.

00:53:10: Es war ruhig, es war lustig, es war aber noch nicht crazy.

00:53:15: Irgendwann mal mit dir feiern gehen, das wäre geil.

00:53:17: Das wird auf jeden Fall crazy.

00:53:19: Das wird dann auf jeden Fall crazy. Justus Hornaus.

00:53:22: Ab sofort also im Trikot des FC Bayern Basketball.

00:53:26: Wir werden an dir ganz viel Freude haben. Da bin ich mir sicher. Vielen Dank.

00:53:29: Dankeschön.

00:53:30: [Sie stummt.]

Über diesen Podcast

Der OPEN COURT Podcast ist zurück und geht in seine fünfte Staffel! Basketball-Fans können sich auf spannende Einblicke und unterhaltsame Gespräche freuen. Neu am Mikrofon: Moderator und Reporter Matthias "Matze" Killing, der bereits aus Formaten wie „ran“, „ProSieben Maxx“ und dem „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ bekannt ist. Als leidenschaftlicher Basketballfan aus der "Baller-Stadt" Hagen bringt Killing frischen Wind in das Format. "Ich habe richtig Lust auf diesen Podcast", sagt er.

OPEN COURT erscheint im 14-tägigen Wechsel mit dem FCBB-UPDATE. In diesem kürzeren Format, das sich auf aktuelle Ergebnisse und Analysen konzentriert, führen wie gewohnt Steffen Hamann und Jens Leutenecker durch die neuesten Entwicklungen. So bleibt ihr immer bestens informiert.

von und mit FC Bayern Basketball

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